Longcovid mit Homöopathie heilen

Meine Longcovid Patienten haben oder hatten etwas gemeinsam: Sie hofften sehr lange (im Schnitt 8-12 Monate), dass Longcovid von alleine verschwindet und die schulmedizinische Therapie dabei hilft.

Die homöopathische Therapie hat sich bei Longcovid bestens bewährt. Dabei arbeite ich auf unterschiedlichen Ebenen:

  • Miasmatisch, d.h. was bringt der Patient aus seiner (Familien-)Geschichte heraus mit. Bewährte Mittel sind z.B. Syphilinum, Carcinosinum, Tuberkulinum.
  • Akut-Symptome (auch nach Monaten), z.B. Schwäche, Geruchsverlust, Bewährte Mittel sind z.B. Natrium muriaticum, Gelsemium, Mucor racemosus, Carbo animalis, Causticum.
  • Persönliches Mittel: Was macht den Patienten in seiner Individualität (Schwächen und Stärken) aus.
  • Reaktionsmittel: z.B. um nach medikamentöser Unterdrückung den Körper wieder in die Selbstregulation bringen. Wichtige Mittel sind z.B. Camphora, Nux vomica, Sulfur und Opium.
  • Jahre 2020 bis 2022: welchen Weg habe ich eingeschlagen? Habe ich mich untergeordnet, protestiert oder wollte ich auswandern? Wie bin ich mit Isolation, Verlangen nach Sicherheit und Freiheitsliebe umgegangen? Wichtige Mittel sind Aurum, Lac-caninum, Arsenicum, Mercur, Ferrum.

Menschen heilen selten über Nacht. In schweren Fällen kann es Monate dauern, bis die Patienten wieder voll arbeiten können.

Einige Menschen bleiben in der schulmedizinischen Schleife hängen, ohne Linderung zu erfahren. Hier wird versucht die Symptome mit Kortison & Co. zu unterdrücken. Heilung findet hier selten statt.