ADHS, ADS, Hyperaktivität

Eltern kommen mit ihren Kindern und der Diagnose „ADHS“, „Konzentrationsschwäche“ oder „“Hyperaktivität“ (um nur einige zu nennen) in meine Praxis. Diese Eltern haben eines gemeinsam: Sie möchten ihren Kindern kein Ritalin o.ä. geben. Der Druck durch das Umfeld steigt dabei stetig an.

In meiner Praxis behandle ich Kinder und Erwachsene mit ADHS, ADS und Hyperaktivität und es hat sich gezeigt, dass mittels Homöopathie häufig auf Ritalin (Medikinet, Concerta) und ähnliche Mittel verzichtet werden kann. Bei Menschen, die bereits Medikamente nehmen, führt eine homöopathische Behandlung zur Gesundung oder Verbesserung der Symptome.

Adhs und Hyperaktivität kennen und erkennen wir meist nur bei Jungen. Bei Mädchen und Erwachsenen ist es schwieriger zu erkennen, da hier viel stärker kompensiert wird.

Erwachsene kommen in meine Praxis und haben oft nur eine vage Diagnose, erkennen sich aber darin wieder und wünschen sich einen Weg ohne Medikamente. Dazu muss ich gleich sagen, dass ich Medikamenten neutral gegenüber stehe.

Und was ist, wenn das Umfeld krank ist (z.B. Schulleistungsdruck, Streit mit andren Kindern)? Was sind die wirklichen Stressoren? Um dies herauszufinden hilft mir meine Hochsensibilität link, die Kinesologie und die systemische Homöopathie link.

  • Lernrückstand
  • kurze Aufmerksamkeitsspanne
  • Patient fordert die ganze Aufmerksamkeit
  • Grenzen werden nicht akzeptiert oder andere Kinder werden geschlagen
  • kein selbständiges Lernen
  • Aggressives Verhalten
  • verträumt
  • das Kind muss sehr oft angesprochen werden

Typische Probleme zeigen sich bei Erwachsenen als

  • Gegenwärtige Impulse dominieren
  • Unfähigkeit vorraus zu denken
  • Hohes Pflichtgefühl
  • Dem Zeitplan hinterherhinken, unvollendete Pläne
  • Mangel an Ordnung
  • Gelangweilt von Oberflächlichem
  • andere unterbrechen
  • Abneigung gegen Langeweile
  • Wippen mit den Beinen o.ä.
  • um nur einige zu nennen
  • zu unruhig zum meditieren, Yoga geht aber, da hier der Körper beschäftigt ist!
  • Lernrückstand
  • kurze Aufmerksamkeitsspanne
  • Patient fordert die ganze Aufmerksamkeit
  • Grenzen werden nicht akzeptiert oder andere Kinder werden geschlagen
  • kein selbständiges Lernen
  • Aggressives Verhalten

In der Homöopathie wird der Mensch und sein Umfeld als Ganzes gesehen und behandelt. Durch eine homöopathische Behandlung werden Patienten ruhiger, ausgeglichener und sind sozialkompatibler. Sie sind wieder kreativer und Beziehungen zu Menschen fallen ihnen leichter. Ergänzend behandle ich in der Regel auch das systemische Umfeld mittels Systemischer Homöopathie.

Ein schönes Beispiel für ein Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) gab einst ein Indianischer Wildnispädagoge der mit verhaltensauffälligen Kindern arbeitete. Er brachte den Kindern „die Sprache der Vögel“ bei. Und oft waren die einzigen Kinder, die diese Sprache nach einem Tag verstanden hatten die Kinder mit ADHS. Diese Kinder hatten also kein Defizit in ihrer Wahrnehmung, sondern eine erhöhte Wahrnehmung.

Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist tatsächlich Zucker, Transfette und Fastfood. Durch diese Lebensmittel wird die Leber belastet. Was macht aber die Leber so besonders? Auf körperlicher Ebene wandelt sie das, was reinkommt, in brauchbare Bausteine für unseren Körper um. Dies betrifft aber nicht nur den Körper, sondern auch den Geist. Informationen von außen, die auf uns einprasseln können im besten Fall gefiltert, für uns ideal umgewandelt und für unsere Entwicklung genutzt werden. Sie sind dann nicht mehr störend sondern eine Hilfe.

Den Film „Super Size me“ finde ich in dem Zusammenhang immer noch gut, besonders die Szene über eine Schule für verhaltensauffällige Schüler, die Dank des dortigen Essens gar nicht mehr auffällig sind.

Literaturempfehlung damit Eltern ihre Kinder verstehen und Erwachsene sich selbst: „Unruhe im Kopf“ von Dr. Gabor Mate